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Brief Hilfeschrei Nachbarschaftshilfe vom 07.03.2018


Liebe Verantwortliche in den Nachbarschaftshilfen,
 
 
unzählige Gespräche und Mails der vergangenen Monate zwischen Ihnen und uns hatten die gestiegenen Anforderungen und rechtlichen Unsicherheiten sowie die ausufernde Bürokratie zum Thema. Besonders nachdenklich und betroffen gemacht haben mich Rückmeldungen, dass teilweise sogar der Ausstieg aus Ihrem Engagement bei der Nachbarschaftshilfe erwogen wird; außerhalb unseres Netzwerks ist es in der Tat schon zu diesem Schritt gekommen.  
 
Das ist absolut alarmierend und kann und darf nicht sein!  
 
Im engen Austausch mit Ihnen und untereinander haben wir den Entschluss gefasst, auf der politischen Ebene aktiv zu werden -in unserem Interesse und im Interesse der Menschen, die vor Ort auf unsere Hilfe angewiesen sind. Wir müssen uns zur Wehr zu setzen gegen eine Flut  von teils widersprüchlichen Regelungen, die unsere Arbeit behindern. Wir sind nicht bereit, unser über Jahre aufgebautes Konzept widerstandslos aushöhlen zu lassen und es damit in seiner Existenz zu gefährden. Wenn die zahlreichen  Bekenntnisse der Politik zum bürgerschaftlichen Engagement im Allgemeinen und unserer Arbeit im Besonderen nicht nur Lippenbekenntnisse sind, erhoffen wir uns mit diesem Hilfe- und Weckruf die Unterstützung der Verantwortlichen und glauben, dass von dieser Seite Abhilfe möglich ist.  
   
Das beigefügte Schreiben wird heute von uns an den Ministerpräsidenten, alle Bundes- und Landtagsabgeordneten Badens und unseres Verbreitungsgebiets und einzelne weitere politische Akteure versandt. Eventuell (und hoffentlich) werden Sie in Ihren Einrichtungen darauf hin angesprochen werden, dann weisen Sie bitte eindringlich auf unsere aktuellen Probleme hin und erläutern Sie diese.  
   
Leiten Sie das Schreiben bitte unbedingt auch an Ihre Bürgermeister, Gemeinderäte, Kirchenverantwortlichen und wer Ihrer Einrichtung sonst noch gewogen ist (z.B. die Verantwortlichen in den Landratsämtern…) weiter und werben Sie um tatkräftige Unterstützung von allen Seiten.  
 
Nutzen Sie alle Ihnen verfügbaren Kanäle und Auftritte in der Öffentlichkeit, die politisch Verantwortlichen und die Allgemeinheit auf die brisante Lage aufmerksam zu machen. Je mehr Wirbel wir machen und je mehr wir sind in unserem Aufschrei, desto größer sind unsere Chancen auf Erfolg.  
 
Gern können Sie mich bei Fragen oder für ein Feedback kontaktieren.  
 
Herzliche Grüße  
 
Susanne Hartmann
Geschäftsstelle Netzwerk Nachbarschaftshilfe e.V.
 
Okenstr. 15
D-79108 Freiburg  
Tel. 0761 5144-223
Fax  0761 5144-76223

.... Zum Brief an die Abgeordneten
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