Intensiv und regelmäßig üben

Schlaganfall

Auch Jahre danach können Patienten noch von einer gezielten Gymnastik profitieren.
Mehr als 260.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Schlaganfall. Oft bleiben Lähmungen und Sprachstörungen zurück. In einer Phase der rehabilitation erlernen die Patienten möglichst viele ihrer verlorenen Fertigkeiten neu. Der Neurologe Professor Joachim Röther erklärt, warum es sich lohnt, auch nach dem Klinikaufenthalt dafür zu kämpfen.
Herr Professor Röther, welche Hilfe erhalten Patienten nach der Akutversorgung?

Die Frührehabilitation beginnt bereits am Tag nach dem Schlaganfall auf der "Stroke Unit". mehr...


Was bewirkt das Training?

Unser Gehirn verfügt über eine erstaunliche Plastizität: Fallen zum Beispiel Nervenzellen aus, mehr...


In welcher Zeitspanne lassen sich noch Fortschritte erzielen?

Je mehr Gehirnsubstanz zerstört ist, desto länger dauert die Genesung. Früher gingen wir Mediziner mehr...


Welche Schlüsse ziehen Sie aus solchen Ergebnissen?

Aus dieser Studie leite ich zwei Appelle ab: Zum einen sollten die Patienten die Arbeit mit dem Physiotherapeuten mehr...


Was bestimmt den Erfolg des physiotherapeutischen Trainings?

Vor allem kommt es darauf an, intensiv und regelmäßig zu üben, denn die motorischen Programme mehr...


Vielen fällt es schwer, solch ein Training über lange Zeit durchzuhalten. Was raten Sie Betroffenen, um sich besser zu motivieren?

Überall in Deutschland gibt es Selbsthilfe- und Behindertensportgruppen. Schlaganfall-Patienten mehr...


Weitere Informationen

Professor Joachim Röther ist Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft. mehr...

Dieser Artikel erschien in der Dezemberausgabe zum 15. Dezember 2010 in der Apotheken-Umschau, und durfte mit freundlicher Genehmigung des Wort & Bild Verlages veröffentlicht werden. (Interview: Dr. Achim G. Schneider)